Alles für deine Entscheidung.
Für alle, die es genau wissen wollen – oder es im Haus begründen müssen: jeder Skill mit Werkzeug und Übung, die Abläufe aller drei Formate, was deine Leute mitnehmen, worauf das Seminar beruht und was es zu organisieren gibt.
Zehn Momente. Zehn Werkzeuge.
Jeder Skill beginnt mit einem Satz, den Abteilungsleiter:innen kennen. Dahinter steht ein Werkzeug, und im Raum wird es geübt. Tippe auf einen Skill, um ihn aufzuklappen.
1Bewusst reingehentief
„Ich komme nach einer kurzen Nacht rein, und bevor ich ein Wort sage, ist die Stimmung unten.“
Das Schwellenritual: Rolle wählen · Haltung setzen · Körper aktivieren. Für „Rolle wählen“ kommt der eigene Führungssatz dazu: „Ich möchte eine Führungskraft sein, die …“
„Wie bist du heute hier reingekommen?“ Dann der zweite Auftritt: Alle gehen noch einmal hinaus und kommen mit dem Ritual herein. Zum Schluss Ort und Signal der eigenen Schwelle.
2Fünf Sekunden Raumschnell
„Der Gast tobt, der Koch knallt die Tür, und ich will zurückschießen.“
Fünf Sekunden Raum zwischen Reiz und Reaktion. Dazu ein eigener Satz für den Druckmoment aus dem Antreiber-Check.
Der Antreiber-Check am Handy, jede:r für sich. Dann die eigene Reiz-Landkarte: „Ich reagiere am ehesten impulsiv, wenn …“
3Beziehung vor Anweisungschnell
„Auf dem Papier bin ich die Leitung. Freiwillig folgt mir keiner.“
Looping: zuhören und in eigenen Worten zurückgeben, bis das Gegenüber sagt: genau so. Dazu die bewusste Vorleistung, mit der Vertrauen anfängt.
Looping zu zweit, drei Minuten pro Runde, dann Wechsel.
4Klartextschnell
„Ich hab’s im Briefing gesagt. Und trotzdem ist es nicht passiert.“
Die Klarheits-Formel: Was? Wer? Bis wann? Warum? Weichmacher raus.
Eine echte Ansage aus der letzten Woche durch die Formel schicken.
5Feedback, das ankommttief
„Sobald ich etwas kritisiere, macht er dicht.“
Die BWW-Formel: Beobachtung · Wirkung · Wunsch. Dazu die Balance von rund fünf positiven Rückmeldungen auf eine kritische.
BWW an einem eigenen Fall, zu zweit mit Rollentausch. Zum Schluss der Einstiegssatz für ein Gespräch, das wirklich ansteht – mit Datum.
6Gesagt ist nicht getantief
„Ich sag’s zum zehnten Mal. Sie machen es nicht, oder nicht richtig.“
Die ehrliche Diagnose, bevor eskaliert wird: Wissen · Können · Umfeld · Wollen. Dazu die 3er-Regel: Halten sich drei oder mehr nicht daran, ist der Standard das Problem. Fehlt das Können, heißt der Hebel: zeigen statt nochmal sagen.
Das eigene Nervthema und die ehrliche Diagnose. Dann für jedes Feld der passende Hebel.
7Eskalieren, aber richtigtief
„Erst nett, dann deutlich. Jetzt bleibt mir nur Wegsehen oder Explodieren.“
Die Leiter: Hinweis · Nachfrage · Klärungsgespräch · Grenze · Konsequenz. Eine Stufe pro Vorfall, kein Gespräch ohne Nachfass-Termin. Ab Stufe 4 ist die Hausleitung dabei.
Sechs Fälle in Dreiergruppen: erst entscheiden, dann auflösen. Satzbausteine für die Stufen 3 und 4 am eigenen Fall, dazu der Nachfass-Zettel. Das Arbeitsblatt geht mit nach Hause.
8Aushalten statt ausweichenschnell wählbar
„Ich müsste es ansprechen und hoffe seit Wochen, dass es sich von selbst erledigt.“
Die Konflikttreppe: wie ein Konflikt von selbst eine Stufe höher klettert, wenn man ausweicht – und was ihn eine Stufe herunterholt.
Den eigenen Fall auf der Treppe einordnen: Auf welcher Stufe steht er, und was holt ihn eine Stufe herunter?
9Loslassenschnell wählbar
„Ich mache alles selbst, und abends ist von meiner eigentlichen Arbeit nichts erledigt.“
Die fünf Stufen der Delegation. Die Stufe gilt für die Aufgabe, nicht für den Menschen.
Eine Aufgabe, die diese Woche abgegeben wird – mit der passenden Stufe und einem Termin für die Nachbesprechung.
10Nach oben klärenschnell wählbar
„Der Druck kommt von oben, und ausbaden muss es mein Team.“
Vier Zeilen nach oben: Standard · Lücke · Rechnung · Wahl. Für Entscheidungen von oben der dritte Satz: Was ist · Was ich weiß · Was jetzt meine Sache ist.
Für eine echte Lücke in der eigenen Abteilung zwei Wege formulieren, die man beide vertreten kann, und um eine Entscheidung bitten.
Rund um den Tag stehen zwei Klammern: am Anfang „Kennen ist nicht können“ – zehn Skills kennt danach jede:r, geübt werden die wichtigsten. Am Schluss das Dranbleiben – der Weg in die Community, der in Abschnitt 03 steht.
Impuls, Kompakt, Ganztag.
Dasselbe Seminar in drei Längen. Der Unterschied ist, wie viel im Raum geübt wird. Die Kärtchen vom Anfang sind die Fälle für alle Übungen – so arbeitet jede:r an der eigenen Abteilung und nicht an erfundenen Beispielen.
Impuls
Eine Übung: die erste Tür, das Schwellenritual. Die anderen neun Skills als kurzer Impuls mit Situation, Werkzeug und Merksatz. Für Jahresauftakt, Führungskräftetagung, große Runden.
Kompakt
Vier Skills tief geübt: Bewusst reingehen, Feedback, Gesagt ist nicht getan, Eskalieren. Sechs im Schnelldurchgang mit Schreibminute. Für einen Vormittag im Betrieb.
Ganztag
Die vier aus Kompakt und ein fünfter nach Wahl deines Hauses. Alle Fälle in Gruppen, Schnelldurchgänge mit Übung zu zweit. Mit Mittagessen im Haus.
- 09:00Die erste Tür20 Min.
„Wie bist du heute hier reingekommen?“ Die Kernidee, das Ritual, der zweite Auftritt. Zum Schluss Ort und Signal der eigenen Schwelle.
- 09:20Kennen ist nicht können5 Min.
Die drei Fragen. Zehn kennst du danach, einen hast du schon geübt.
- 09:25Neun Skills als Impuls45 Min.
Je vier bis fünf Minuten: Situation, Werkzeug, Merksatz. Skill 6 und 7 bekommen etwas mehr Zeit, mit dem Diagnose-Weg im Skript am Handy. Den Antreiber-Check zu Skill 2 machen alle danach für sich.
- 10:10Dranbleiben20 Min.
Das Gesetz der Praxis, das Skript am Handy, Anmeldung, der erste Beitrag als Gegenprobe, Tandems, Termin für den Live-Call.
- 10:30Ende
- 09:00Die erste Tür20 Min.
Das Ritual, der zweite Auftritt, Ort und Signal der Schwelle. Dann die Kärtchen.
- 09:20Kennen ist nicht können10 Min.
Die Karte, die drei Fragen, die Punktabfrage.
- 09:30Schnelldurchgang A24 Min.
Je acht Minuten, mit einer Schreibminute statt der Übung zu zweit.
- 09:54Pause10 Min.
- 10:04Feedback, das ankommt25 Min.
BWW am eigenen Fall.
- 10:29Gesagt ist nicht getan30 Min.
Nervthema und Diagnose, die 3er-Regel.
- 10:59Eskalieren, aber richtig45 Min.
Die Leiter, vier der sechs Fälle, Satzbaukasten Stufe 3, der Nachfass-Zettel.
- 11:44Pause10 Min.
- 11:54Schnelldurchgang B24 Min.
Je acht Minuten.
- 12:18Dranbleiben30 Min.
Kurs-Universum, Anmeldung, der erste Beitrag, Tandems.
- 12:48Ende
- 09:00Die erste Tür30 Min.
„Wie bist du heute hier reingekommen?“ Ein Satz pro Person. Die Kernidee in drei Minuten, dann das Ritual und der zweite Auftritt. Zum Schluss Ort und Signal der eigenen Schwelle, und ein Kärtchen: ein Moment der letzten vier Wochen, in dem Führung schwer war.
- 09:30Kennen ist nicht können15 Min.
Die Seminarkarte geht herum. Zehn kennst du danach, fünf kannst du. Die drei Fragen für den Tag. Punktabfrage mit drei Punkten pro Person: Das Ergebnis wird das Thema des Live-Calls.
- 09:45Schnelldurchgang A30 Min.
Je zehn Minuten mit Übung zu zweit: Antreiber-Check und Reiz-Landkarte, Looping, eine echte Ansage durch die Klarheits-Formel.
- 10:15Pause15 Min.
- 10:30Feedback, das ankommt40 Min.
BWW am eigenen Fall, zu zweit mit Rollentausch. Der Einstiegssatz für ein echtes Gespräch, mit Datum.
- 11:10Gesagt ist nicht getan40 Min.
Der Einstieg aus dem Bonus. Dein Nervthema und die ehrliche Diagnose. Die 3er-Regel und für jedes Feld der Hebel.
- 11:50Mittag45 Min.
- 12:35Eskalieren, aber richtig50 Min.
Die Leiter und ihre zwei Regeln. Alle sechs Fälle in Dreiergruppen. Satzbaukasten Stufe 3 und 4 am eigenen Fall, der Nachfass-Zettel. Wann die Hausleitung dazukommt.
- 13:25Schnelldurchgang B20 Min.
Je zehn Minuten mit Übung zu zweit.
- 13:45Pause10 Min.
- 13:55Vertiefung nach Wahl35 Min.
Im Vorgespräch mit dem Haus gewählt: der eigene Fall auf der Konflikttreppe, eine Aufgabe sauber abgeben oder die vier Zeilen nach oben. Auf Wunsch auch eine andere Einheit aus den Kursen.
- 14:30Dranbleiben30 Min.
Das Gesetz der Praxis in drei Sätzen. Das Kurs-Universum am Handy, der eigene Kärtchen-Fall im Lotsen. Anmelden, der erste Beitrag als Gegenprobe, Tandems bilden, Termin für den Live-Call.
- 15:00Ende
Die Zeiten sind ein Beispiel für einen Start um 9 Uhr. Beginn, Pausen und Mittag richten wir nach deinem Betrieb.
Der Tag ist erst der Anfang.
Alles, was im Seminar vorkommt, liegt danach auch in der Community. Das ist die Regel für dieses Seminar – und der Grund, warum es nicht nach einer Woche vergessen ist.
Das Skript am Handy
Alle zehn Skills mit Werkzeug, Übungen und Merksatz, dazu ein eigenes Heft mit den eigenen Antworten, zum Kopieren oder als PDF. Skript ansehen
Ein Jahr Community
Ein Jahr Zugang für alle Teilnehmer:innen, inklusive: die Kurse, die Einheiten zu allen zehn Skills und der Austausch mit anderen Führungskräften aus der Hotellerie.
Ein 14-Tage-Plan mit Tandem
Kleine Schritte statt guter Vorsätze, und ein Tandem, das zuschaut. Erfahrene und Neue gemischt, so werden die Erfahrenen zu denen, die antworten.
Ein Live-Call nach zwei Wochen
Dreißig Minuten, nur für diese Gruppe, zu dem Thema, das die Gruppe im Seminar gewählt hat. Kein Seminar ohne Nachfass-Termin.
Arbeitsblätter
Zum Beispiel die Eskalationsleiter mit Satzbausteinen und dem Nachfass-Zettel – für das nächste schwierige Gespräch.
Und für dich als Chef
Ein Blatt mit der Seminarkarte und eine Frage für deine nächste Führungsrunde: „Welcher Skill, wie läuft’s?“
- Tag 0
Im Raum: anmelden, zehn Minuten. Der erste Beitrag: „Mein Werkzeug · der nächste Anlass · wer schaut zu“. Die Tandems stehen.
- Tag 1 bis 3
Wertefinder und Führungssatz-Generator für den ersten Schritt des Schwellenrituals. Ab jetzt das Ritual an jedem Arbeitstag.
- Tag 7
Eine kurze Nachfrage in der Community: „Was ist passiert?“ Zwei Zeilen genügen.
- Tag 14
Der Live-Call. Vorher fragt jede:r eine Person im Team: „Wie hast du mich erlebt?“
- Danach
Die Einheiten zu den übrigen Skills im eigenen Tempo, ein Jahr lang – und der Führungslotse, wenn ein Fall ansteht.
Gebaut nach dem, was bei Führungstrainings nachweislich wirkt.
Ten Skills beruht nicht auf Bauchgefühl. Die wichtigsten Befunde in einfachen Worten – die Quellen stehen darunter, zum Nachprüfen.
- Geübt wird, nicht zugehört. Vormachen und üben lassen wirkt stark auf das, was jemand danach kann – und dieses Können hält, während bloßes Wissen verblasst.
- Mehr als ein Termin. Führungstrainings wirken am stärksten mit Übung, Rückmeldung und verteilten Terminen. Darum gibt es den Live-Call nach zwei Wochen und ein Jahr Community.
- Das Umfeld entscheidet mit. Ob Gelerntes im Betrieb ankommt, hängt stark davon ab, ob jemand danach fragt und es anwenden lässt – bei Führungsthemen besonders. Darum die Frage für deine Führungsrunde.
- Plan statt Vorsatz. Ein Vorsatz mit festem Anlass („Wenn …, dann …“) hält deutlich öfter als ein guter Vorsatz. Darum endet jede Übung mit einem Anlass und einem Termin.
- Die Stimmung der Führungskraft springt über. Wie jemand in die Schicht kommt, prägt das ganze Team. Darum beginnt der Tag mit Skill 1.
Die Quellen dahinter – kurz und nachprüfbar
Wer nachsehen will, findet hier, worauf sich die Aussagen oben stützen.
- Vormachen und Üben: Paul Taylor, Darlene Russ-Eft und Daniel Chan, Journal of Applied Psychology, 2005: Auswertung von 117 Studien. Größte Wirkung auf Wissen und Können; Können und Verhalten im Betrieb blieben stabil oder nahmen zu, Wissen nahm ab.
- Was Führungstraining wirksam macht: Christina Lacerenza und Kollegen, Journal of Applied Psychology, 2017: Metaanalyse zu Führungstrainings. Übung, Rückmeldung und auf mehrere Termine verteilte Trainings wirkten besser.
- Das Umfeld entscheidet mit: Brian Blume, Kevin Ford, Timothy Baldwin und Jason Huang, Journal of Management, 2010: Metaanalyse zum Transfer von Trainings in den Arbeitsalltag. Unterstützung im Umfeld zählt, bei offenen Fähigkeiten wie Führung besonders.
- Wenn-dann-Pläne: Peter Gollwitzer und Paschal Sheeran, Advances in Experimental Social Psychology, 2006: Auswertung von 94 Tests, mittlerer bis großer Effekt auf das Erreichen von Zielen.
- Stimmung springt über: Thomas Sy, Stéphane Côté und Richard Saavedra, Journal of Applied Psychology, 2005: 189 Personen in 56 Gruppen; die Stimmung der Führungskraft übertrug sich auf die Gruppe.
Auf dein Haus abgestimmt.
Von dir brauche ich wenig: einen Termin, einen Raum und ein kurzes Gespräch vorab. Den Rest bringe ich mit.
Vorgespräch
Wir klären, wo es bei euch gerade drückt. Danach stimmen wir die Skills ab: einzelne tauschen, weitere aus meinen Kursen dazunehmen, im Ganztag den fünften wählen.
Ort
Bei dir im Haus. Die Beispiele kommen aus dem Betrieb, in dem deine Leute danach wieder stehen.
Gruppe
Bis 15 Personen im Kompakt und im Ganztag, bis 40 im Impuls. Gemischte Erfahrung ist kein Problem, sondern gewollt.
Raum und Material
Platz für Übungen zu zweit und zu dritt, eine Wand oder ein Flipchart für Kärtchen. Die Teilnehmer:innen brauchen ihr Handy mit Internet für das Skript.
Termin
Nach Absprache – gut passt eine ruhigere Zeit wie die Zwischensaison. Der Live-Call liegt zwei Wochen danach.
Konditionen
Je nach Format und Gruppengröße. Ein kurzes Gespräch genügt, dann bekommst du ein klares Angebot.
Was Hoteliers mich meistens fragen
„Unsere Leute haben kaum Zeit.“
„Die Erfahrung in der Gruppe ist sehr unterschiedlich.“
„Was passiert nach dem Seminar?“
„Kostet die Community extra?“
„Können wir einzelne Skills tauschen?“
„Muss ich als Chef dabei sein?“
„Was müssen wir vorbereiten?“
„Was kostet das?“
Hol Ten Skills in dein Haus.
Ein kurzes Gespräch genügt. Format, Termin und Gruppe sind in zehn Minuten geklärt – ohne Präsentation, ohne Verkaufsdruck.
Konditionen
je nach Format und Gruppengröße – das klären wir im Gespräch.